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Von Realismus bis zum Abstrakten

Villa Meixner: Vincenzo Di Tomaso stellt aus

Brühl.Seine diversen Schaffensperioden führten den Künstler von Italien über Frankreich nach Deutschland, wobei Vincenzo Di Tommaso anfangs seinen gestalterischen Fokus auf detailgetreue Stillleben, Landschaftsmalerei und Porträts legte. Die von Jahreszeiten abhängigen Facetten des Schwetzinger Schlossgartens oder die Kaffeehausatmosphäre mit der Studie von „Charakterköpfen“ führten regelmäßig zu spontanen Skizzen, die im Atelier in Mischtechniken in Acryl oder Kohle umgesetzt wurden.

Di Tommaso gehört zum illustren Künstlerstamm der Metropolregion. Der Schwetzinger mit italienischen Wurzeln zeigt seine Arbeiten aus diversen Schaffensperioden ab Freitag, 8. November, in der Brühler Villa Meixner.

Ab 19 Uhr stellt der Künstler seine Gemälde in der Jugendstilvilla aus. Di Tommasos Faszination für Spiegelungen und Naturillusionen, die er in geradezu verfremdender Farbigkeit wiedergibt, stehen dabei im Vordergrund seines Zyklus. Eine Entwicklung, die überrascht und die Neugierde auf sein zukünftiges Schaffen weckt.

Mit 13 Jahren erhielt Di Tommaso einst seinen ersten Malunterricht. Bereits ein Jahr später wurde er mit dem ersten Preis des Kunstvereins der Stadt Bari ausgezeichnet. Mit 22 Jahren ging er in die Nähe von Grenoble und malte in seiner Freizeit. Durch einen Zufall kam der Künstler nach Schwetzingen – und blieb dort.

Die Ausstellungseröffnung „Spektrum von Realistisch bis Abstrakt“ im Brühler Kulturzentrum Villa Meixner ist am Freitag, 8. November, um 19 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. ras

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