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Weltmusik ganz anders

Planet Ears: Neues Festival will ungeahnte Hörerlebnisse nach Mannheim bringen

Mannheim.Panflöten, Perkussion und bunte Kostüme: Weltmusik-Klischees lassen grüßen. Um damit aufzuräumen und ungeahnte Hörerlebnisse anzubieten, hat die Alte Feuerwache in Zusammenarbeit mit dem Mannheimer Kulturamt ein neues Festival auf die Beine gestellt. Planet Ears bringt vom 12. bis 22. September an sieben Spielstätten 16 Konzerte und zwei Symposien – mit dem Ziel, einen „Freiraum für weltweite Gegenwartskultur“ zu schaffen.

Vielfalt ist angesagt

Finnischer Afrobeat, Oriental Slow House, Shamstep: Eine „Plattform für spannende, progressive Entwicklungen der globalen Musikszene“ wolle das Festival sein, erklären die Festival-Macher. Und so werden zahlreiche musikalische Gäste aus dem Ausland erwartet, wobei in dieser Aufgabe – weitere sind geplant – der Schwerpunkt auf der arabischen Welt liegt. So trifft beim Auftritt von Mohammad Reza Mortazavi (Iran) und Burt Friedman (Deutschland) etwa Tombak-Rhythmik auf experimentelle Elektronik (Freitag, 13., 20 Uhr), Shkoon (Syrien/Deutschland) basteln mit Piano, Violine, Synthesizern, Perkussion und Gesang am Donnerstag, 14., 22 Uhr, Oriental Slow House. Das Haz’Art Trio aus Tunesien und Deutschland vermischt mit Oud, Kontrabass und Schlagzeug Elemente aus Jazz und orientalischer Stilistik (Sonntag, 15., 11 Uhr).

Den Anfang macht am 12. September, 20 Uhr, in der Feuerwache der seit 30 Jahren erfolgreiche finnische Multiinstrumentalist Jimi Tenor.

Bei den Symposien am Samstag, 21., und Sonntag, 22., beleuchten Musiker, Journalisten und Veranstalter die globalisierte Musikszene und geben Einblicke in ihre Ausdrucksformen. sdo

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