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Wie klingen Erinnerungen?

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Ballett: Mannheimer Eintanzhaus lädt vier alte Bekannte zu gemeinsamer Choreographie

Mannheim.Sie kennen sich seit Jahren – Kevin O’Day, Robert Glumbek, Veronika Kornová-Cardizzaro, Julie Pécard – und nun gestalten sie gemeinsam eine Choreographie, die das Eintanzhaus in der Mannheimer Trinitatiskirche am Freitag, 7. Juni, und Samstag, 8. Juni, um jeweils 21 Uhr zeigt.

„Triggers“ heißt das Stück, zu Deutsch: Auslöser, und das Thema sind, passenderweise für die vier Protagonisten, Erinnerungen. „Was machen Wissen, Erfahrungen und Gefühle mit uns, was lösen diese in uns aus, und wie bringen wir Erinnerungen und Erlebnisse in die Gegenwart mit ein“, erklärt Eva-Maria Steinel das Konzept. Das Ergebnis ist auf der Bühne zu sehen, und es ist ein gemeinschaftlich erarbeitetes Ergebnis, wie Steinel betont: „O’Day hat nicht etwa gesagt, dass er jetzt die Choreographie für alle macht, vielmehr ist alles von allen gemeinsam entwickelt worden.“

Die vier Tanzschaffenden haben bereits in vielen Produktionen miteinander gearbeitet, Dreh- und Angelpunkt war dabei Mannheim. Kevin O’Day, der inzwischen wieder in Kanada lebt, war 14 Jahre lang Ballettchef am Mannheimer Nationaltheater, Veronika Kornová-Cardizzaro und Julie Pécard tanzten in seinem Ensemble, Robert Glumbek choreographierte ebenfalls in Mannheim und stand mit O’Day in verschiedenen Projekten auf der Bühne.

„Eine länder- und generationenübergreifende Zusammenarbeit von Tänzern und Choreographen, die in ihren Karrieren schon in ganz unterschiedlichen Konstellationen und Rollen zusammengearbeitet haben, verspricht einen sehr spannenden Tanzabend“, freuen sich Daria Holme und Éric Trottier, die künstlerische Leitung des Eintanzhauses.

„Triggers“ wird nach der Uraufführung in Mannheim in Kanada gezeigt. sba

Info: Trinitatiskirche, Eingang G4,18. Beginn jeweils 21 Uhr. Eintritt: 18 Euro unter eintanzhaus.de oder 0621/48495808.