Vermischtes

Tödliche Sprengfallen Pfälzer Polizei überprüft Häuser

120 Hinweise erhalten

Kaiserslautern.Nach dem Fund von Sprengfallen in der Pfalz haben sich rund 120 Anrufer mit Hinweisen bei der Polizei gemeldet. „Wir gehen den Verdachtsmomenten nach und überprüfen weiter Häuser und Grundstücke“, sagte gestern ein Polizeisprecher. Gefunden habe man bislang nichts. „Wir können aber nicht ausschließen, dass es weitere Sprengfallen gibt“, sagte der Sprecher weiter. Zuletzt hatten die Ermittler am Mittwoch ein professionell manipuliertes Holzscheit in einem Carport in Fischbach bei Kaiserslautern entdeckt. Verletzt wurde in diesem Fall niemand.

Gärtner auf Rachefeldzug

Die Behörden gehen von einem Rachefeldzug eines Gärtners aus. Der 59-Jährige war am Freitag vergangener Woche tot in seinem Haus in Enkenbach-Alsenborn (Kreis Kaiserslautern) gefunden worden. Er soll im Streit einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet und eine Mutter mit ihrer Tochter verletzt haben. Die Ermittler fürchten, dass er weitere Sprengfallen hinterlassen hat. Der Mann habe vor seinem Tod gezielt Vorbereitungen getroffen haben, um Menschen, mit denen er Streit, hatte schwer zu verletzen oder zu töten. dpa