Vermischtes

Notfall Mehrere Verletzte nach Schüssen an US-Schule

18-Jähriger stirbt

Washington.Bei dem Angriff auf Schüler an einer Schule südlich von Denver im US-Bundesstaat Colorado ist ein 18-Jähriger getötet worden. Weitere acht Schüler wurden verletzt, wie das Büro des Sheriffs von Douglas County am Dienstagabend (Ortszeit) bei Twitter mitteilte. Drei Schüler würden noch im Krankenhaus behandelt, die übrigen Verletzten seien bereits entlassen worden. Die beiden mutmaßlichen Täter seien festgenommen worden. Sie seien selbst Schüler an der betroffenen Schule in Highlands Ranch gewesen. Die Verletzten seien 15 Jahre und älter. Einer der mutmaßlichen Täter sei ein Jugendlicher, die andere Verdächtige sei bereits volljährig.

Die Schule in Highlands Ranch umfasst einen Kindergarten sowie die Klassen eins bis zwölf und wird von rund 1800 Schülern besucht. Die Polizei sei alarmiert worden, nachdem in den mittleren Klassen Schüsse gefallen seien, hieß es.

Laxe Waffengesetze

Auf die Frage, ob die mutmaßlichen Täter zuvor aufgefallen seien, sagte der Sheriff: „Wir hatten sie auf keinem Radar.“ Bei allen Verletzten handele es sich um Schüler. Lehrer oder anderes Schulpersonal seien nicht betroffen. Die Untersuchung des Vorfalls dauere an. Er fügte hinzu: „Das ist ein furchtbares Ereignis.“ In den USA kommt es öfter zu Angriffen in Schulen – auch wegen der laxen Waffengesetze. Schusswaffen sind leicht zu beschaffen.

Das Weiße Haus teilte mit, man bete für die Betroffenen des Angriffs. Präsident Donald Trump sei über den Vorfall informiert worden. dpa