Vermischtes

Berlin Nach Tod einer Schülerin sprechen Experten im Parlament

Anhörung zu Mobbing

Archivartikel

Berlin.Nach dem bisher ungeklärten Tod einer Grundschülerin wird das Thema Mobbing voraussichtlich am 28. Februar im Berliner Landesparlament auf der Tagesordnung stehen. Das teilte gestern die CDU-Fraktion mit. Am Tag zuvor hatte sie gemeinsam mit der FDP eine entsprechende Expertenanhörung im Abgeordnetenhaus beantragt. Bislang ist weder die genaue Todesursache des Mädchens geklärt noch ist sicher, ob Mobbing zu dem mutmaßlichen Suizid führte. Die Polizei gab keine Details bekannt. Die Beamten führen – wie in solchen Fällen üblich – ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren durch.

Eltern berichten von Problemen

Laut „Tagesspiegel“ soll die Grundschülerin aus Berlin-Reinickendorf einen Suizidversuch unternommen haben und im Krankenhaus an den Folgen gestorben sein. Als möglicher Hintergrund steht der Verdacht von Mobbing im Raum. Elternvertreter berichteten in Medien von einem solchen Problem an der Schule.

Von der Anhörung versprechen sich die Parteien mehr Erkenntnisse im konkreten Fall wie auch über Mobbing im Allgemeinen. dpa