Vermischtes

Soziales Weniger Kinder von sozialer Ausgrenzung bedroht

Armutsgefahrgesunken

Archivartikel

Wiesbaden.Die Zahl von Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind, ist im vergangenen Jahr gesunken. Ihr Anteil lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei 15 Prozent. Im Jahr zuvor waren es noch 17,3 Prozent. Zugleich bedeuten die Zahlen, dass 2019 und damit noch vor der Corona-Krise noch immer fast jedes siebte Kind oder Jugendliche einem solchen Risiko ausgesetzt war.

Armut oder soziale Ausgrenzung liege dann vor, wenn eines oder mehrere der drei Kriterien Armutsgefährdung, erhebliche materielle Entbehrung oder Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung vorlägen, erklärte das Bundesamt.

Im europäischen Vergleich liege Deutschland hinter Slowenien (11,7 Prozent), Tschechien (13 Prozent), Dänemark (13,2 Prozent) und Finnland (14,3 Prozent). Am höchsten war der Anteil in Rumänien (35,8 Prozent), Bulgarien (33,9 Prozent), Griechenland (30,5 Prozent) und Spanien (30,3 Prozent). Die Zahlen wurden anlässlich des Tags der Kinderrechte an diesem Freitag, dem 20. November, veröffentlicht. dpa

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