Vermischtes

Kriminalität

Betrug um „Liebespuppen“

Mosbach.Die Staatsanwaltschaft Mosbach hat Ermittlungen gegen einen 27-Jährigen aus dem Main-Tauber-Kreis wegen Betrugsverdachts eingeleitet. Er soll online bestellte „Liebespuppen“ nicht ausgeliefert haben. „Bisher gibt es acht Anzeigen aus dem gesamten Bundesgebiet“, sagte Oberstaatsanwalt Hansjörg Bopp in Mosbach. Aus diesem Grund sei ein Sammelverfahren auf den Weg gebracht worden. In Einzelfällen gehe man von Summen im unteren vierstelligen Bereich aus. Der Gesamtschaden dürfte sich nach Schätzungen aber mindestens im fünfstelligen Bereich bewegen. Zumal es nicht auszuschließen sei, dass sich weitere Geschädigte melden. Der 27-Jährige war Geschäftsführer mehrerer Firmen, die Onlinehandel betreiben und auch in Tauberbischofsheim einen Sitz hatten. Unter anderem hatte er sich auf den Vertrieb von Erotik-Equipment konzentriert, darunter lebensgroße „Liebespuppen“, so genannte „Real Dolls“. Der Kundenstamm erstreckte über das gesamte Bundesgebiet. 

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