Vermischtes

Justiz Raser scheitert mit Revision bei obersten Richtern

BGH bestätigt Mordurteil

Archivartikel

Karlsruhe.Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat erstmals ein Mordurteil nach einem tödlichen Autounfall gegen einen Raser bestätigt. Das Landgericht Hamburg hatte einen bedingten Tötungsvorsatz angenommen und den zur Tatzeit 24 Jahre alten Mann im Februar 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 4. Strafsenat des BGH habe die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen, teilte das oberste Zivilgericht gestern in Karlsruhe mit.

Im vergangenen Jahr hatte der BGH in einem ähnlichen Fall aus Berlin das bundesweit erste Mordurteil nach einem illegalen Autorennen zweier Männer aufgehoben.

22-Jähriger starb bei Unfall

Der in Hamburg verurteilte Litauer hatte am 4. Mai 2017 ein Taxi gestohlen und war mit dem unbeleuchteten Auto betrunken auf der Flucht vor der Polizei durch Hamburg gerast. In der Innenstadt lenkte er den Wagen auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Wagen zusammen. Ein 22-Jähriger starb. dpa