Vermischtes

Uniklinik Heidelberg Vertrag mit Tochterfirma TTH gekündigt

Bluttest: Streit spitzt sich zu

Archivartikel

Heidelberg.Weitere Eskalation in der Affäre um den Brustkrebs-Bluttest am Heidelberger Universitätsklinikum: Der Rektor der Universität, Bernhard Eitel, soll nun den Dienstleistungsvertrag mit der Technology Transfer Heidelberg GmbH (TTH) gekündigt haben. Entscheidungen über Ausgründungen des Klinikums sollen demnach künftig über ihn laufen. Das schreibt die „Rhein-Neckar-Zeitung“ in ihrer Samstag-Ausgabe.

TTH ist ein Tochterunternehmen der Uniklinik Heidelberg. Seine Aufgabe ist es, wissenschaftliche Erfindungen der Einrichtung zu vermarkten. An dem Start-up-Unternehmen Heiscreen, das die umstrittene PR-Kampagne für den Brustkrebs-Bluttest hauptverantwortlich organisiert haben soll, hält TTH knapp 49 Prozent. Dem Bericht zufolge haben die verbliebenen TTH-Geschäftsführer mit Empörung auf Eitels Entscheidung reagiert. Das Unternehmen habe sich demnach nichts zu Schulden kommen lassen. Anfang vergangener Woche war Markus Jones, ebenfalls TTH-Geschäftsführer, mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden worden. red