Vermischtes

Köln Gericht äußert Bedenken zu Geschäft mit Banijay

Darf Raab Anteile verkaufen?

Köln.Das Landgericht Köln hat möglicherweise konzernrechtliche Bedenken gegen den geplanten Verkauf der Anteile von Stefan Raab (51) an der Kölner Produktionsfirma Brainpool. Dies ist aber nur ein vorläufiger Zwischenstand aus einer Verhandlung gestern, eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen.

Im März hatte der frühere Entertainer seine Beteiligung von 12,5 Prozent an der Firma an den französischen Fernsehproduzenten Banijay verkauft. Dagegen erwirkte Brainpool-Gründer Jörg Grabosch jedoch eine einstweilige Verfügung. Das Gericht habe die Parteien nun zu Vergleichsgesprächen aufgefordert, sagte eine Gerichtssprecherin gestern. Bis zum 9. August sollen sie mitteilen, ob sie sich außergerichtlich einigen konnten. Falls das nicht gelingt, will das Gericht am 23. August eine Entscheidung verkünden.

Grabosch will auch seine Abberufung als Geschäftsführer verhindern, doch hier sieht das Gericht eher weniger Chancen. Seit Ende der 90er Jahre hatte Brainpool Raab mit vielen ProSieben-Sendungen den Weg zu großer Popularität geebnet. Mit Raabs Anteilen hätte Banijay 62,5 Prozent von Brainpool. dpa