Vermischtes

Sport Philipp Herder hat es bis zu Olympia geschafft

Der Traum vom Profiturner

Philipp Herder ist wie jeden Tag in der Sporthalle. Hier stehen Geräte, die du aus dem Schulsport kennst: Barren und Reck. Auch Ringe, die von der Decke hängen. Herder greift nach den Ringen und drückt sich vom Boden ab. Er schwebt fast schon. Dafür braucht er viel Kraft!

Philipp Herder ist Profiturner. Er trainiert bis zu sechs Stunden am Tag und war sogar schon mal bei den Olympischen Spielen. Angefangen hat aber alles beim Schulsport.

„Ich war immer schon ein kleiner Zappelphilipp. Ich bin immer und überall rumgeflitzt“, erinnert er sich an seine Kindheit. Als er in der ersten Klasse war, haben zwei Männer aus einem Turnverein beim Unterricht zugeschaut. Sie merkten, dass Herder recht klein ist und sich gut bewegt. Darum haben sie gefragt, ob er im Verein turnen möchte.

Als Kind hatte Herder damals direkt Spaß im Verein. Er ging immer öfter zum Training und in der dritten Klasse auf eine Sportschule. Dort müssen die Schüler zwar auch Mathe, Deutsch und alle anderen Fächer lernen. Sie haben aber zwei Mal am Tag Sport. Für Herder stand fest: Er möchte Profi werden.

Mittlerweile hat er schon Preise gewonnen. Er tritt an sechs Geräten an: Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck. Die Sportler werden Kunstturner genannt. Denn ihre Bewegungen sehen oft so elegant aus wie Kunst.

Herder rät: Wer beim Schulsport gerne turnt, sollte mal in einen Verein gehen. „Du lernst deinen Körper gut kennen. Das kann auch für andere Sportarten hilfreich sein.“ dpa

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