Vermischtes

Archäologie Stephan Schmid weltweit bei Grabungen dabei

Detektive, die mit Steinen arbeiten

Archivartikel

Berlin.Stephan Schmid reist immer wieder in weit entfernte Länder. Dort arbeitet der Archäologe bei Ausgrabungen mit und sucht nach Spuren von Menschen, die lange vor uns gelebt haben. Uns berichtet er von seiner Arbeit. Mauerreste, Spielsachen, Werkzeug: Bei Ausgrabungen entdecken Sie ganz unterschiedliche Dinge. Wie finden Sie heraus, um was es sich handelt?

Stephan Schmid: „Am schönsten ist es, wenn ich etwas finde, was mir hilft, die Rätsel und Fragen, die sich uns stellen, zu lösen. Finde ich zum Beispiel in einer Kammer die Knochen eines Menschen, dann kann ich vielleicht darauf schließen, dass es sich um eine Grabkammer handelt.“ Auch Essensfunde können sehr aufschlussreich sein. „Manchmal entdeckt man zum Beispiel in einem Ofen noch Reste von Getreide“, berichtet Schmid. „Oder man findet Spuren in Gefäßen. Daran kann man erkennen, wie sich die Menschen zu einer bestimmten Zeit ernährt haben.“

Aber was passiert eigentlich mit den Sachen, die bei archäologischen Ausgrabungen gefunden werden? „Alles, was man findet, ist Eigentum des Landes oder der Behörden dort“, erklärt der Experte. „Am Ende der Grabung geben wir also alles ab, was wir gefunden haben. Das wird erfasst oder im Museum ausgestellt.“ Und zwar möglichst in Nähe des Fundorts, „da können es dann ganz viele Menschen anschauen.“ dpa

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