Vermischtes

Thailand III Baden-württembergischer Tunnelbohrer schickt Kräfte

Deutsche Experten vor Ort

Schwanau.Auch der baden-württembergische Tunnelbohrer Herrenknecht hat Spezialisten an den Unglücksort des Höhlendramas in Thailand geschickt. Dort hätten sie zunächst geprüft, ob sie mit Bohrungen bei der Rettung der in einer Höhle eingeschlossenen Jugendfußball-Mannschaft helfen könnten, sagte ein Sprecher des Weltmarktführers gestern.

Zuvor hatte die „Bild am Sonntag“ berichtet, Fachleute von Herrenknecht stünden bereit, um zunächst ein Loch zur Luftzufuhr in die Höhle zu bohren, in der die Jugendlichen eingeschlossen wurden. Danach hätte man eventuell ein Loch bohren können, durch das Wasser aus der Höhle ablaufe, erklärte Konzernchef Martin Herrenknecht (76, Bild) der Zeitung. Allerdings hätte dies acht bis 14 Tage dauern können.

Bereits am Samstag seien die Herrenknecht-Experten am Unfallort angekommen. An der gestern angelaufenen Rettungsaktion durch ein international besetztes Team von Spezialtauchern seien die Spezialisten des Unternehmens aber nicht beteiligt gewesen. dpa (Bild: dpa)