Vermischtes

Prominente Mehreren US-Medien zufolge steht die Scheidung kurz bevor / Selbst ernannte Mode-Ikone engagiert Heidi Klums Anwältin

Ehekrise bei Kim Kardashian und Kanye West

Archivartikel

Berlin.Kanye West (43) und Kim Kardashian (40) haben ein Gespür für große Auftritte. Als sie sich vor sechs Jahren auf einer Mittelalter-Festung im italienischen Florenz das Ja-Wort gaben, ließen sie die Gäste in Privatjets einfliegen und engagierten für die musikalische Begleitung keinen Geringeren als Startenor Andrea Bocelli. Umso erstaunlicher, wie leise das Powerpaar die Ehe nun abzuwickeln scheint.

Es soll alles aus sein, das berichten übereinstimmend mehrere US-Medien, die Scheidung stehe bevor. Kardashian habe eine bekannte Scheidungsanwältin aus Los Angeles engagiert – Laura Wasser, die schon Angelina Jolie und Heidi Klum vertreten hat. Kardashian habe genug von Wests Eskapaden, schreibt etwa das Boulevardportal „Page Six“. Der Sender NBC berichtet, sie nähmen bereits eine Eheberatung in Anspruch. Eine Bestätigung seitens Kardashian und West steht noch aus. Doch in den vergangenen Monaten haben sich die beiden alle Mühe gegeben, die Welt von ihrer Beziehungskrise wissen zu lassen.

Da war die Sache mit Kardashians großer Geburtstagsparty im Oktober. Ausgerechnet West erschien erst spät, ging dafür früh und war auf keinem von Kardashians Instagram-Bildern zu sehen, was im Universum eines Reality-TV-Stars mindestens mit einer diplomatischen Verstimmung gleichzusetzen ist.

Wirre Rede

Der Hip-Hopper und Turnschuh-Unternehmer hatte wiederum im Sommer mit einer wirren Tränenrede auf offener Bühne für Aufsehen gesorgt. Er erzählte, er hätte seine älteste Tochter North (7) am liebsten abtreiben lassen: „Auch wenn meine Frau sich nach dieser Rede von mir scheiden lassen will, hat sie North auf die Welt gebracht, auch wenn ich es nicht wollte. Sie beschützte dieses Kind.“ Auf dem sozialen Netzwerk Twitter beschuldigte er seine Frau und seine Schwiegermutter Kris Jenner, sie hätten versucht, ihn „einzusperren“ und in eine Klinik einzuweisen.

US-Medien zufolge ist Kardashian emotional erschöpft, weil sich West in einer schweren mentalen Krise befindet. Seit Monaten verschanzt er sich auf einer Ranch in Wyoming, während seine Ehefrau und die vier Kinder in einer Villa im Promi-Örtchen Calabasas nahe Los Angeles leben. Selbst Weihnachten sollen sie getrennt voneinander verbracht haben. Ihr Mann, der sich mit einer konfusen Kampagne erfolglos als US-Präsident ins Spiel brachte, sei „brillant, aber kompliziert“, schrieb Kardashian vor Monaten in einem Statement. Er leide an einer bipolaren Störung. Als Familie sei man in so einem Fall „machtlos“. Bei bipolaren Menschen wechseln sich überdrehte und niedergeschlagene Phasen ab.

West, das unberechenbare Gesamtkunstwerk, und die millionenschwere Kosmetikunternehmerin Kardashian gelten als eines der wirkungsreichsten Promipaare der Welt. Das „Time“-Magazin wählte ihn schon 2015 in die Top 100 der einflussreichsten Menschen des Planeten, sie wiederum erreicht mit ihrer seit 14 Jahren laufenden Reality-Seifenoper „Keeping Up With The Kardashians“ ein Millionenpublikum. „Sechs Jahre geschafft“, jubelte die Anwaltstochter zum letzten Hochzeitstag auf Instagram. Weitere Jahrestage werden wohl nicht hinzu kommen.

Eine Scheidung könnte einen Sorgerechtsstreit auslösen. Es soll einen Vertrag geben, der ihr angeblich eine Million Dollar für jedes Ehejahr zusichert. Auf das Geld wäre sie nicht angewiesen – das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ schätzt ihr Vermögen auf rund 900 Millionen Dollar rund 735 Millionen Euro).

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