Vermischtes

Tierwelt Für Zugvögel beginnt bald die Reisezeit gen Süden

Ein Storch fliegt selten allein

Radolfzell.Auf einigen Wiesen kann man sie noch beobachten. Doch so langsam machen sich auch die letzten Störche auf den Weg. Sie ziehen Richtung Süden in ihr Winterquartier. Manche Störche fliegen nur bis nach Spanien und überwintern dort. Dabei bleiben einige sogar auf Müllhalden, wo sie genug zu fressen finden. Andere Störche fliegen dagegen viele Tausend Kilometer weit, bis nach Mali oder Südafrika. Forscher wie Andrea Flack beobachten dabei genau, was die Tiere machen.

Andrea Flack arbeitet in Radolfzell in Baden-Württemberg. Dort beschäftigen sich die Forscher viel mit den Wanderbewegungen von Tieren, speziell mit dem Zug der Störche. Die Fachfrau erzählt: Störche ziehen niemals allein. „Sie sammeln sich in Trupps von etwa 10 bis 15 Tieren.“ Unterwegs können diese Trupps dann auf bis zu 10 000 Tiere anwachsen. Mithilfe von kleinen Sendern können Andrea Flack und ihre Kollegen die Flugrouten der Tiere verfolgen. Und sie sehen auch, wie gut ein Storch fliegt. Da gibt es nämlich Unterschiede. „Die schlechteren Flieger bleiben dann irgendwann zurück, sie legen eine Pause ein und schließen sich dann einem anderen Trupp an“, erklärt Andrea Flack. Diese Störche ziehen dann meist auch nicht ganz so weit in den Süden. dpa

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