Vermischtes

Prozess

„El Chapo“ fürchtet Beeinflussung

Archivartikel

New York.Der mexikanische Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán fürchtet wegen seiner aufwendigen Transporte zum Gericht um die Unabhängigkeit der Geschworenen im bevorstehenden Prozess. Das regelmäßige „Spektakel“ und die „tausende Menschen“ betreffenden Verkehrsprobleme in New York könnten ihr Urteil beeinflussen, heißt es in einem Antrag von Guzmáns Anwälten.

Der 61 Jahre alte Guzmán wurde auf dem Weg zu den Anhörungen in einem Gerichtsgebäude im Stadtteil Brooklyn immer von einer Polizeikolonne begleitet. Diese leitet ihn vom Hochsicherheitsgefängnis im Süden Manhattans über die Brooklyn Bridge und anschließend wieder zurück. Guzmáns Anwälte wollen den Prozess deshalb nach Manhattan oder in eine andere Gerichtsbarkeit verlegen lassen. Im New Yorker Gefängnis sitzt er seit Januar 2017.