Vermischtes

Naturkatastrophe Mindestens sieben Tote im Süden des nordamerikanischen Landes

Erdbeben erschüttert Mexiko

Mexiko-Stadt.Das Erdbeben der Stärke 7,5 vom Dienstag hat in Mexiko Schäden in mehr als 85 Ortschaften verursacht. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg am Mittwoch auf sieben, wie der Gouverneur des südlichen Bundesstaates Oaxaca, Alejandro Murat, mitteilte. Mehr als 2000 Wohnhäuser und 59 Schulen wurden beschädigt. Einige Dutzend Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden.

Nach Angaben des Chefs des mexikanischen Zivilschutzes, David León, hatten 46 Millionen Menschen in dem nordamerikanischen Land den Erdstoß zu spüren bekommen. Der seismologische Dienst meldete innerhalb von 24 Stunden mehr als 1700 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 5,5.

Das Zentrum des Erdstoßes am Dienstagvormittag (Ortszeit) lag vor der Pazifikküste des südlichen Bundesstaates Oaxaca, 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita in einer Tiefe von fünf Kilometern. Das Beben war aber auch in mehreren anderen Bundesstaaten deutlich zu spüren – auch in der rund 700 Kilometer entfernten Hauptstadt des nordamerikanischen Landes.

Dort gab es nach Angaben der Zivilschutzbehörde Risse und andere Schäden an einigen Gebäuden. Ein bereits leerstehendes Haus wurde wegen Einsturzgefahr abgesperrt. Zahlreiche Gebäude wurden zwischenzeitlich vorsichtshalber geräumt, darunter auch Krankenhäuser. In sozialen Medien verbreiteten sich Videos von stark schwankenden Hochhäusern und anderen Gebäuden in Mexiko-Stadt.

Immer wieder Unglücke

Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist. In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben.

Im September 2017 kamen bei einem Erdstoß der Stärke 7,1 exakt 369 Menschen ums Leben, 228 davon in Mexiko-Stadt – damals lag das Epizentrum allerdings deutlich näher an der Hauptstadt. dpa

Zum Thema