Vermischtes

USA Trump kämpft gegen Biden um die Präsidentschaft

Es könnte schmutzig werden

Archivartikel

Washington.Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und will es bleiben. Das hat er am Donnerstag klar gesagt. Er tritt bei der Wahl im November als Kandidat für die Partei der Republikaner an. Sein Gegner ist Joe Biden, von den Demokraten.

Viele Fachleute befürchten, dass der Wahlkampf schmutzig wird. Damit ist aber kein normaler Dreck gemeint. „Schmutzig in dem Sinne, dass mit vielen Lügen gespielt wird“, erklärt der Experte Florian Böller. Die Kandidaten könnten ihren Gegner beschuldigen oder lügen. Donald Trump gab in seiner Rede schon ein Beispiel. Er behauptete, Joe Biden würde als Präsident kein Geld mehr für die Polizei ausgeben. „Das stimmt einfach nicht“, sagt der Experte. Aber wenn Menschen so eine Aussage glauben, werden sie für Trump stimmen.

Denn darum geht es für beide: Bis zur Wahl möglichst viele Leute auf die eigene Seite zu ziehen. Dabei müssen die Kandidaten auch in vielen der 50 Bundesstaaten gewinnen. In manchen Bundesstaaten ist schon klar, wie die Wahl dort ausgehen wird, erklärt der Experte. Leute in Kalifornien wählen eigentlich immer den Kandidaten von den Demokraten, in Alabama von den Republikanern. In einigen Bundesstaaten wechselt die Stimmung öfter. Die nennt man „Swing States“, also schwingende Staaten. Die Stimmen dort entscheiden wohl am Ende, wer der Präsident wird. Deshalb werden Trump und Biden da viel Werbung für sich machen. dpa

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