Vermischtes

Wissenschaft Michèle Tertilt aus Mannheim und Hans-Reimer Rodewald aus Heidelberg erhalten Leibniz-Preis

Forscher aus der Region ausgezeichnet

Berlin.Förderung für Forscher: Zehn Wissenschaftler sind mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlieh die mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten Auszeichnungen gestern in Berlin. Das Geld können die Preisträger bis zu sieben Jahre lang und „nach ihren eigenen Vorstellungen“ für ihre Forschung einsetzen.

Unter den Preisträgern – sie wurden bereits im Dezember bekanntgegeben (wir berichteten) – sind Natur- und Lebenswissenschaftler, Ingenieure sowie Geistes- und Sozialwissenschaftler. Prämiiert wurden Michèle Tertilt (Mannheim, Bild), Hans-Reimer Rodewald (Heidelberg, Bild), Sami Haddadin (München), Rupert Huber (Regensburg), Andreas Reckwitz (Frankfurt/Oder), Melina Schuh (Göttingen), Brenda Schulman (Martinsried), Ayelet Shachar (Göttingen), Wolfgang Wernsdorfer (Karlsruhe) und Matthias Wessling (Aachen).

Tertilt ist seit 2010 Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Mannheim. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Arbeiten an der Schnittstelle von Makro-, Entwicklungs- und Familienökonomie.

Hans-Reimer Rodewald vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg gehört seit Jahren zu den führenden Immunologen weltweit. Seine Forschung dreht sich um die Frage, wie sich die verschiedenen Arten von Immunzellen aus Stammzellen entwickeln und zusammen ein funktionsfähiges Abwehrsystem bilden.

„Kriterium für eine Nominierung ist allein die wissenschaftliche Exzellenz der bisherigen Arbeit der Forschenden“, so die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Zu den Zielen des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises gehört es, die Arbeitsbedingungen von Spitzenforschern zu verbessern und ihnen die Beschäftigung von Nachwuchswissenschaftlern zu erleichtern. dpa (Bilder: dpa)