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Coronavirus Es gibt Gründe dafür und dagegen

Fußballspiele ohne Fans im Stadion?

Archivartikel

Berlin.Sollte man die Fußball-Bundesliga für diese Saison ganz absagen? Oder sollten die Mannschaften gegeneinander antreten, aber ohne Zuschauer? Solche Spiele werden oft Geisterspiele genannt. Über diese Frage streiten viele Leute. Am Donnerstag spricht Kanzlerin Angela Merkel mit anderen Politikern darüber. Was spricht für Geisterspiele, was dagegen?

Für Geisterspiele

Fußball-Vereine brauchen Geld: zum Beispiel dafür, um ihren Spielern Gehalt zahlen zu können. Die Clubs in der Bundesliga verdienen aber gerade deutlich weniger als sonst. Das liegt etwa daran, dass keine Zuschauer ins Stadion kommen und Eintritt zahlen. Sollte die Saison abgebrochen werden, könnten den Vereinen noch viel mehr Einnahmen wegfallen. Denn die Vereine bekommen Geld, wenn ihre Spiele im Fernsehen übertragen werden.

Gegen Geisterspiele

Bei Fußball-Spielen können sich Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Es sollen zwar keine Zuschauer in die Stadien kommen. Bei einem Bundesliga-Spiel sind aber neben den Spielern auch Trainer, Betreuer, Balljungen, Stadion-Mitarbeiter und Fotografen unterwegs. Experten haben nun einen Plan ausgeheckt, wie sie solche Ansteckungen vermeiden wollen. Die Leute im Stadion sollen zum Beispiel Abstand halten. Aber: Im Spiel selbst ist das natürlich nicht möglich. Deswegen sollen die Spieler regelmäßig getestet werden. Manche Leute finden es unfair, dass für den Fußball solche Ausnahmen gemacht werden. Einige befürchten außerdem: Fans könnten sich etwa vor den Stadien verabreden, um die Spiele gemeinsam zu schauen. dpa

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