Vermischtes

Brückeneinsturz Politiker und Angehörige an Unglücksort

Genua gedenkt der Opfer

Genua.Ein Jahr nach dem Brückeneinsturz ist am Mittwoch in Genua der Opfer gedacht worden. Während einer Gedenkfeier erinnerte der Kardinal und Erzbischof von Genua, Angelo Bagnasco, an die „Apokalypse, die uns den Atem verschlagen hat“. Die Zeremonie fand mit Angehörigen der Opfer am Ort der Tragödie und des Wiederaufbaus statt: mit Blick auf den ersten Stützpfeiler der neuen Brücke.

Am 14. August 2018 war ein etwa 180 Meter langes Stück der Morandi-Brücke mehr als 40 Meter in die Tiefe gestürzt. 43 Menschen starben.

Die Abrissarbeiten der Überreste des Polcevera-Viadukts wurden kurz vor dem Jahrestag abgeschlossen. Das komme einer „definitiven Loslösung eines Teils der Geschichte“ gleich, sagte der Erzbischof. Ende Juni gingen bei einer Sprengung die Überreste auf der Ost-Seite des Polcevera-Tals zu Boden.

Neben Staatspräsident Sergio Mattarella waren auch Ministerpräsident Giuseppe Conte und die beiden Vizepremierminister Matteo Salvini und Luigi Di Maio trotz der momentanen Regierungskrise nach Genua gekommen. dpa

Zum Thema