Vermischtes

Havarie Container an niederländischen Stränden entdeckt

Giftiges Puder angespült

Archivartikel

Den Helder/Bremerhaven. Nach der Havarie eines der größten Containerschiffe der Welt in der Nordsee taucht immer mehr Treibgut an friesischen Stränden auf, darunter auch Gefahrenstoffe. Auf den niederländischen Wattenmeer-Inseln Vlieland, Terschelling und.

Bisher seien an der deutschen Nordseeküste keine Container der MSC Zoe angespült worden, sagte der Sprecher des Havariekommandos gestern. Besondere Wachsamkeit beim Schiffsverkehr herrscht an der ostfriesischen Küste, für die Insel Borkum gilt eine Warnmeldung.

Der Frachter „MSC Zoe“ hatte in der Nacht auf Mittwoch auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven rund 270 Container in stürmischer See verloren. „Bisher können wir bestätigen, dass maximal drei Container mit Gefahrgut über Bord gegangen sind“, sagte ein Sprecher des Havariekommandos . „Diese Container wurden noch nicht gefunden.“

An der niederländischen Wattenmeer-Insel Schiermonnikoog wurde ein Sack mit etwa 25 Kilogramm giftigem Puder entdeckt. dpa

Zum Thema