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Ebola Ruanda trifft Vorsorge nach Ausbruch im Kongo

Grenzen geschlossen

Archivartikel

Goma.Am Jahrestag der Ebola-Krise im Kongo ist in der Millionenstadt Goma ein dritter Fall des Virus festgestellt worden. Es handele sich um ein einjähriges Mädchen, sagte Michel Yao von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag. Die Patientin sei die Tochter des zweiten Ebola-Patienten, der in der Stadt festgestellt wurde. Er war am Mittwoch gestorben.

Goma mit mehr als einer Million Einwohnern liegt direkt an der Grenze zu Ruanda. Seit dem Auftreten des ersten Falls in der Stadt vor zwei Wochen ist das Risiko einer Ausbreitung in das Nachbarland gestiegen. Die WHO hatte danach eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Bislang ist in Ruanda kein Ebola-Fall bekannt. Das Land habe nun aber wegen der Ebola-Epidemie seine Grenze zum Kongo zugemacht, so das ruandische Außenministerium.

Am 1. August 2018 hatten kongolesische Behörden den Ebola-Ausbruch der WHO gemeldet. Seitdem sind mindestens 2701 Menschen erkrankt und 1813 Menschen gestorben. Der Ausbruch ist schwer in den Griff zu bekommen, da in den konfliktreichen Provinzen Nord-Kivu und Ituri Milizen aktiv sind. dpa

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