Vermischtes

Unwetter Tote in Südfrankreich und Italien / Autobahnbrücke nach Erdrutsch eingestürzt

Hunderte von Außenwelt abgeschnitten

Nizza/Genua.Heftige Unwetter haben in Südfrankreich vier Menschen das Leben gekostet und Hunderte in Italien von der Außenwelt abgeschnitten. Bei Savona in Ligurien stürzte ein Autobahnviadukt auf einer Länge von etwa 30 Metern ein. Ursache könnte ein Erdrutsch sein, schrieb die Region Ligurien auf Twitter. Ein Video zeigte Fahrzeuge, die anscheinend dicht vor der Bruchstelle zum Stehen gekommen waren.

Die Autobahn A6 war zwischen Savona und Altare in Richtung Turin unterbrochen, aus Sicherheitsgründen wurde laut Nachrichtenagentur Ansa auch die Gegenfahrbahn gesperrt. Die Einsturzstelle liegt unweit der Abzweigung der A6 von der Küstenautobahn A10. Die A6 führt durch bergiges Gelände.

Der Nordwesten Italiens wird seit Tagen von heftigen Regenfällen heimgesucht. In Teilen Liguriens und Piemonts galt am Sonntag noch die höchste Alarmstufe Rot, sie wurde in Ligurien aber am Nachmittag auf Gelb zurückgestuft. Viele Bewohner sind nach Erdrutschen von der Außenwelt abgeschnitten.

In Südfrankreich waren Straßen gesperrt, zwischen der Ferienmetropole Nizza und der Hafenstadt Toulon fuhren zeitweilig keine Züge mehr. Innenminister Christophe Castaner besuchte am Sonntag das Krisengebiet und sicherte Betroffenen Unterstützung zu. Er bestätigte, dass zwei Menschen starben und dass nach vier Menschen gesucht werde.

In Italien wurde eine zunächst vermisst gemeldete Frau tot aufgefunden, wie die Feuerwehr mitteilte. dpa

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