Vermischtes

Unwetter „Dorian“ soll bald in den USA auf Land treffen

Hurrikan wird stärker

Archivartikel

Nassau/Daytona Beach.Hurrikan „Dorian“ hat auf den Bahamas eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und noch mehr Menschenleben gefordert als bislang bekannt. Inzwischen wurde der Tod von 20 Menschen bestätigt, wie die Regierung der Bahamas mitteilte. „Wir erwarten, dass diese Zahl noch steigt“, sagte Premierminister Hubert Minnis. Erste Hilfslieferungen erreichten am Mittwoch die schwer getroffenen Gebiete. Viele Menschen wurden noch immer vermisst, einige warteten weiter auf Rettung.

Der Wirbelsturm der höchsten Gefahrenstufe hatte fast drei Tage auf den Bahamas gewütet und dann etwas an Kraft verloren. Auf seinem Weg entlang der US-Ostküste gewann er in der Nacht zum Donnerstag wieder an Stärke und wurde zur Kategorie drei von fünf hochgestuft. Derzeit erreicht der Sturm Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde.

Meteorologen halten es für möglich, dass der Sturm am Donnerstag (Ortszeit) oder Freitag in North oder South Carolina auf Land treffen könnte. Für die Küstenregionen der beiden Bundesstaaten sowie für Georgia und Virginia warnten die Experten vor „lebensbedrohlichen Sturmfluten“. 

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