Vermischtes

Unglück Ermittler untersuchen Blackbox nach Flugzeugabsturz

Kasachstan in Trauer

Archivartikel

Almaty.Nach dem Flugzeugabsturz mit zwölf Toten in Kasachstan in Zentralasien dauert die Suche nach der Unglücksursache an. Innenminister Jerlan Turgumbajew versprach am Samstag eine gründliche Untersuchung aller Umstände, die zu dem Unglück geführt hätten, wie kasachische Medien berichteten. Die Blackbox mit den Flugdaten sollte am Sonntag in die russische Hauptstadt Moskau gebracht und dort ausgewertet werden.

Die Maschine vom Typ Fokker-100 hatte am Freitag kurz nach dem Start an Höhe verloren und war in ein unbewohntes Haus in einer Wohnsiedlung nahe dem Airport von Almaty gekracht. Die Behörden untersuchen, ob menschliches Versagen, ein technischer Fehler oder das Wetter schuld an dem Unglück waren. Die Fluglinie Bek Air musste ihren Betrieb auf Anordnung der Behörden vorübergehend einstellen.

Es starben mindestens zwölf Menschen. Die Mehrzahl der fast 100 Menschen an Bord der Maschine der kasachischen Fluggesellschaft Bek Air überlebte. Viele von ihnen kamen in Krankenhäuser.

In Kasachstan war am Samstag ein nationaler Tag der Trauer. Präsident Kassym-Schomart Tokajew bedankte sich bei Twitter für die große Anteilnahme. Bewohner eines Dorfes an der Absturzstelle hätten die Rettungskräfte mit Essen und Tee versorgt. Hunderte Menschen spendeten Blut. dpa

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