Vermischtes

Bluttest-Affäre

Klinikum legt Beschwerde ein

Archivartikel

Heidelberg.In der Affäre um den Heidelberger Bluttest auf Brustkrebs hat das Universitätsklinikum am Donnerstag beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim Beschwerde gegen die einstweilige Verfügung eingelegt. Das berichtete der Südwestrundfunk. Man wolle erreichen, dass der Abschlussbericht wie geplant öffentlich gemacht werden darf, hieß es.

Am Dienstag hatte das Verwaltungsgericht Karlsruhe die Veröffentlichung per einstweiliger Verfügung gestoppt. Der Chef der Heidelberger Uni-Frauenklinik, Christof Sohn, hatte einen dementsprechenden Antrag gestellt. Er gilt als einer der Hauptverantwortlichen in dem Skandal. Der Test war im Februar als Durchbruch in der Krebsmedizin präsentiert worden, was sich später als unhaltbar erwies. her

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