Vermischtes

Thailand Aus Höhle gerettete jugendliche Fußballspieler ziehen sich für neun Tage zurück

Kloster statt Bolzplatz

Archivartikel

Chiang Rai.Die aus einer thailändischen Höhle geretteten Jungfußballer sind ins Kloster gegangen. Aus Dank für ihre Rettung begannen gestern elf der Jungen einen neuntägigen Klosteraufenthalt. Ihr Trainer will drei Monate als Mönch leben.

In weißer Kleidung und mit rasiertem Haar wurden sie in einem buddhistischen Tempel im nordthailändischen Chiang Rai geweiht. Die Jungen brachten ihren Eltern und der Witwe eines bei der Rettungsaktion ums Leben gekommenen Marinetauchers Blumengirlanden dar. Mit dieser Geste sollte ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht werden. Die Zeit im buddhistischen Kloster ist dazu gedacht, sich von negativen Erfahrungen zu „reinigen“ – in diesem Fall von Angst und Leiden während der bis zu 17 Tage in der Höhle. Das Kloster ist für die Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren eine neue Erfahrung. Nur ein geretteter Junge, der christlichen Glaubens ist, ist nicht dabei. Wann die Fußballer wieder zurück in die Schule müssen, ist noch unklar. Das Team war im Juni bei einem Ausflug in die Höhle von einer Sturzflut überrascht worden und saß fest. dpa