Vermischtes

Rundfunk Erste Anfragen für Beitragsfreistellungen

Krisen-Folgen noch unklar

Archivartikel

Köln.Die konkreten Folgen der Corona-Krise für die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag in Deutschland sind noch nicht absehbar. „Wir können es aktuell noch nicht einschätzen. Wir wissen, dass es Auswirkungen geben wird“, sagte der Leiter des Kundenmanagements und Berichtswesens beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice, Bernd Roßkopf, am Dienstag. Den Zeithorizont schätzte er so ein: „Was wir glauben zu wissen, ist, dass es irgendwann im Laufe des nächsten Jahres durchaus auch bei uns ankommen wird.“

Erhöhung soll ab Januar kommen

Eine Prognose, wie viele Freistellungen es von der Beitragszahlung durch die Krise geben könnte, sei noch nicht möglich. Insbesondere von Privatleuten habe es bereits Anfragen gegeben, bei denen nach den Möglichkeiten gefragt worden sei, ob und in welcher Form man sich vom Beitrag befreien lassen kann. „Hier bewegen wir uns noch in einer niedrigen fünfstelligen Größenordnung“, sagte Roßkopf.

Der Rundfunkbeitrag ist die Haupteinnahmequelle für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Der monatliche Beitrag pro Haushalt liegt derzeit bei 17,50 Euro. Die Ministerpräsidenten haben beschlossen, dass der Beitrag auf 18,36 Euro steigen soll. Die dafür notwendige Zustimmung in allen Länderparlamenten steht noch aus. Die Beitragserhöhung könnte zum 1. Januar 2021 kommen. dpa

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