Vermischtes

Nach Unfall Polizei zeigt Unverständnis für Wasserschlauch-Aktion eines Feuerwehrmannes auf A 3

Kritik an Einsatz gegen Gaffer

Weibersbrunn/Aschaffenburg.Die Polizei hat die Aktion eines Feuerwehrmanns kritisiert, der Gaffer an einer Unfallstelle auf der A3 mit einem Wasserschlauch bespritzt hatte. "Für die Unterbindung und Ahndung bei Verkehrsbehinderungen sind ausschließlich wir zuständig", sagte ein Sprecher des unterfränkischen Präsidiums gestern. Die Maßnahme sei nicht abgesprochen gewesen.

So sieht das auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die Feuerwehr habe Aufgaben übernommen, die eindeutig bei der Polizei liegen, sagte ein GdP-Sprecher. "Es muss klare Abläufe an der Unfallstelle geben."

Nach einem schweren Unfall mit drei Todesopfern bei Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg am vergangenen Donnerstag hatte der Feuerwehrmann Lastwagenfahrer mit Wasser bespritzt, die Fotos und Videos machen wollten. Dem Feuerwehrmann droht derzeit kein Strafverfahren. Bislang habe keiner der betroffenen Lastwagenfahrer Strafanzeige gestellt, teilte die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gestern mit. (dpa)