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Verkehr

Lokführer auf Abruf sollen Zugausfälle im Südwesten reduzieren

Archivartikel

Stuttgart.Die ersten 30 Quereinsteiger haben im Südwesten ihre Ausbildung zum Bahnfahrer gestartet und sollen künftig Eisenbahnunternehmen bei Ausfällen unter die Arme greifen. Die Auszubildenden in dem Projekt des Lokführer-Pools sollen ab Mitte nächsten Jahres einsatzbereit sein. Der Pool diene dazu, vorübergehende Personalengpässe zu verhindern und damit Zugausfälle zu vermeiden, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Projekts. Die Lokführerinnen und Lokführer werden nach Tarif bezahlt und sind bei DB Regio angestellt, aber sie sollen sämtliche Bahnunternehmen unterstützen. Die Bereitschafskräfte werden in Tübingen, Stuttgart, Heilbronn, Freiburg, Ulm und Villingen-Schwenningen stationiert. Nicht jeder Lokführer kann laut Hermann immer auf jeder Strecke fahren. Aber es sei geplant, sie im ganzen Bundesland einzusetzen. Im nächsten Jahr werden nach Angaben der Bahn weitere 20 Lokführer ausgebildet, um ab April 2022 auf Abruf zu fahren.

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