Vermischtes

Kriminalität Ermittler suchen in der Opferpfalz nach Leiche

Mädchen seit 43 Jahren vermisst

Archivartikel

Flossenbürg.Mit etwa 20 Einsatzkräften und drei Baggern hat die Polizei ihre Suche nach der seit über vier Jahrzehnten vermissten Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg fortgesetzt. Am Fundort eines vergrabenen VW Käfers am Rande der oberpfälzischen Gemeinde wurde gestern intensiv ermittelt. An einem Waldrand suchten die Beamten ein etwa 50 Quadratmeter großes Areal ab, das etwa zwei Meter tief ausgehoben wird. Fast 43 Jahre nach dem Verschwinden der damals Zwölfjährigen hofft die Polizei, den Fall doch noch aufklären zu können. Nach neuen Hinweisen vermuten die Ermittler, den Ort gefunden zu haben, an dem die Leiche abgelegt wurde. Am Montag wurde das Auto ausgegraben. Es müsse aber nicht unbedingt in Zusammenhang mit dem Verschwinden stehen, sagte ein Polizeisprecher.

Neue Hoffnung

Frischholz hatte am 25. Mai 1976 ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Aufgrund von Zeugenaussagen konnten die Ermittler ihren Fußweg rekonstruieren. Vergangenes Jahres erhielten sie einen neuen Hinweis, der ein Tötungsdelikt nahelegte. Daraufhin rollten die Beamten den Fall wieder auf. Dies weckt bei den Menschen in dem 1500-Einwohner-Ort die Hoffnung, dass das Rätsel gelöst werden kann, wie Bürgermeister Thomas Meiler (CSU) sagte. „Jetzt sehen die Menschen Licht am Horizont und hoffen, mit dem Thema abschließen zu können.“ dpa