Vermischtes

Kurioses Weil Flüge gestrichen wurden, sticht Argentinier in See

Mann segelt über Atlantik

Archivartikel

Mar del Plata.Er wollte seine Eltern noch einmal sehen, doch wegen der Corona-Pandemie waren alle Flüge gestrichen. Da setzte Juan Manuel Ballestero kurzentschlossen Segel und stach in See. Nach einer dreimonatigen Atlantiküberquerung in einem kleinen Segelboot von der portugiesischen Insel Porto Santo bei Madeira nach Argentinien erreichte der 47-Jährige den Badeort Mar del Plata, wie örtliche Medien am Donnerstag (Ortszeit) berichteten.

„Als das Coronavirus sich ausbreitete, starben in Europa 1000 Menschen am Tag und ich hatte Angst, meine Familie nie wieder zu sehen“, sagte er der Zeitung „La Nación“. Mit 90 und 82 Jahren gehören seine Eltern zur Risikogruppe. Weil es keine Flüge mehr gab, entschied sich Ballestero dazu, mit seinem 8,80 Meter langen Segelboot die Überfahrt zu wagen. Ballestero kann seine Eltern jedoch noch immer nicht in die Arme schließen –vorher muss er noch die zweiwöchige Quarantäne auf seinem Boot verbringen. dpa

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