Vermischtes

Royale Hochzeit Meghan Markles Eltern sollen bei der Trauung mit Prinz Harry dabei sein – die Halbgeschwister wohl nicht

Mutter wie eine „beste Freundin“

Los Angeles/Mexiko-Stadt.Thomas Markle hat seine Hausaufgaben gemacht. Der Vater von Meghan Markle wurde schon Anfang April im mexikanischen Badeort Rosarito fotografiert, als er einen Bildband über die schönsten Landschaften und Bauwerke Großbritanniens studierte. Bereits auf einer der ersten Seiten ist Windsor Castle abgebildet, wo seine Tochter Prinz Harry nächsten Samstag das Jawort geben will.

Ehe von kurzer Dauer

Etwas Hintergrundwissen wird sich lohnen, wenn Thomas Markle zum großen Tag seiner Tochter nach Großbritannien reist und dort erstmals Harry und die königliche Familie trifft. In der St.-Georgs-Kapelle in Windsor wird er seine Tochter auch zum Traualtar führen.

Markles Familiengeschichte führt nach Los Angeles. Dort studierte ihre Mutter Doria Ragland an der University of Southern California soziale Arbeit. Thomas Markle, den aus Pennsylvania stammenden Kameramann und Oberbeleuchter für TV-Produktionen, lernte sie am Set zur Krankenhausserie „General Hospital“ kennen. Er arbeitete auch bei der Serie „Eine schrecklich nette Familie“ mit und gewann einen Emmy.

Die 1979 geschlossene Ehe der beiden hielt nicht lang. Sie ließen sich scheiden, als Meghan sechs Jahre alt war. Der Vater hielt offenbar immer den Kontakt zum einzigen gemeinsamen Kind, auch wenn das Verhältnis mitunter angespannt gewesen sein soll. Kurz bevor sich Harry und Meghan 2016 bei einem Blind Date kennenlernten, gratulierte die Schauspielerin ihm auf Instagram zum Vatertag. „Bis zum heutigen Tag sind deine Umarmungen die besten der Welt. Ich liebe dich“, schrieb sie zu einem alten Foto.

Angespanntes Verhältnis

Das Verhältnis zur Mutter, die sich alleinerziehend um Meghan kümmerte, schien dagegen stets eng. „Wir haben so viel Spaß zusammen und trotzdem spendet ihre Unterstützung mir so viel Trost“, schrieb Markle 2017 im „Glamour“-Magazin. Das Verhältnis sei mit dem zu einer „besten Freundin“ zu vergleichen. Markle blickt zu ihr auf, 2014 beschrieb sie ihre Mutter als einen „Freigeist“ mit Dreadlocks und Nasen-Piercing. Ragland hat auch den Segen vom künftigen Schwiegersohn: „Ihre Mum ist großartig!“, sagte Harry. Trotz des ganzen Hochzeits-Wirbels arbeitet sie weiter als Beraterin für Drogenabhängige.

Wenig bis keinen Kontakt hat Meghan Markle der britischen Presse zufolge zu ihren zwei Halbgeschwistern aus der ersten Ehe ihres Vaters. Als belastet bis schwierig gilt das Verhältnis zu Halbschwester Samantha. Das letzte Wiedersehen der beiden soll zehn Jahre her sein. Auf eine Einladung zu den Feierlichkeiten wartet Samantha Markle seit Wochen vergebens. Das hält die 17 Jahre ältere Halbschwester nicht davon ab, die berühmteste der Markles öffentlich anzugreifen – vor allem dafür, ihre Familie im royalen Rausch vernachlässigt zu haben. „Was sie an einem Wochenende ausgeben könnte, würde Dad sehr helfen, das sollte Priorität haben“, sagt Samantha. Auch Halbbruder Thomas ließ zuletzt noch einmal Dampf ab. In einem vom Magazin „In Touch“ veröffentlichten Brief an Prinz Harry schrieb er: Meghan Markle sei eine „abgestumpfte, oberflächliche, eingebildete Frau, die dich und das königliche Familienerbe lächerlich“ machen werde.