Vermischtes

Indonesien BASF spendet 100 000 Euro nach Erdbeben und Tsunami

Noch immer 5000 Vermisste

Palu/Ludwigshafen.Nach den schweren Erdbeben und dem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi steigt die Zahl der Todesopfer immer noch. Die nationale Katastrophenschutzbehörde sprach gestern von offiziell mindestens 1944 Toten. Befürchtet wird, dass viele weitere Menschen die Katastrophe vom 28. September nicht überlebt haben. Allein in der Stadt Palu ist nach dem Versinken ganzer Straßenzüge in der Erde der Verbleib von etwa 5000 Menschen ungeklärt. Bislang hatte die Zahl der bestätigten Todesopfer bei 1763 gelegen.

Der Chemie-Konzern BASF mit Sitz in Ludwigshafen hat unterdessen gestern mitgeteilt, 100 000 Euro für Hilfsmaßnamen in Indonesien bereitzustellen. Laut Pressemitteilung spendet die BASF den Betrag an eine hauseigene Stiftung, die dann wiederum die internationale Katastrophenhilfe unterstützen soll. Die BASF Stiftung wurde 1948 gegründet und unterstützt zum Großteil Mitarbeiter des Konzerns. Darüber hinaus leiste die Stiftung eigenen Angaben zufolge humanitäre Beiträge zur internationalen Entwicklungsarbeit und zur Katastrophenhilfe. dpa/jor