Vermischtes

Unglück Nach Tod von drei Menschen im Schlauchboot warnt die Polizei vor Risiken

Opfer ohne Rettungsweste an Bord?

Archivartikel

Gerstheim/Offenburg.Nach dem Schlauchbootunglück auf dem Rhein mit drei Toten haben Rettungskräfte aus Frankreich und Deutschland am Freitag nach einem vermissten kleinen Mädchen gesucht. Im Einsatz war auch ein Hubschrauber aus Deutschland, teilte die Präfektur in Straßburg mit. Gesucht wurde am Ufer südlich der elsässischen Metropole Straßburg.

Das laut Medien vier Jahre alte Mädchen war mit einer Gruppe auf dem Boot gewesen, das am Donnerstag nahe einer Schleuse beim französischen Ort Gerstheim kenterte. Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südlich von Straßburg. Die Touristengruppe sei aus Offenburg in Baden-Württemberg gekommen, sagte ein Sprecher der Präfektur.

Nach ersten Erkenntnissen trugen die Bootsinsassen keine Rettungswesten. Die Polizei sowie die für die Wasserrettung zuständige Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnten vor den Gefahren des Rheins und anderer großer Flüsse. Im Rhein gebe es wegen starker Strömungen, der Schleusen und des Schiffsverkehrs große Unglücksrisiken. dpa