Vermischtes

Lombok Erdbeben auf Urlauberinsel gefährdet Hunderte Wanderer / Ausländer gerettet

Rettung für Vulkan-Kletterer

Archivartikel

Jakarta.Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Urlaubsinsel Lombok haben Rettungskräfte mehr als 500 Ausflügler von einem aktiven Vulkan in Sicherheit gebracht. Mindestens 543 Wanderer wurden vom Vulkan Rinjani nach unten geleitet, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde gestern mitteilte. Darunter waren annähernd 200 Touristen aus dem Ausland, auch etwa zwei Dutzend Deutsche. Die Rettungsarbeiten dauerten gestern noch an. Nach Angaben der Behörden befanden sich noch etwa zehn Wanderer in dem schwer zugänglichen Gelände, alles Indonesier. Alle Ausländer, so hieß es, seien nun in Sicherheit. Durch das Beben am Sonntag waren tonnenweise Geröll und Schlamm an dem Vulkan niedergegangen. Die Erdrutsche versperrten den Wanderern den Weg nach unten.

Der mehr als 3700 Meter hohe Rinjani ist ein beliebtes Ausflugsziel für Urlauber aus aller Welt. Nach der jüngsten offiziellen Bilanz kamen bei dem Beben auf der Nachbarinsel von Bali mindestens 16 Menschen ums Leben. Zudem gab es mehr als 350 Verletzte. dpa