Vermischtes

Unwetter Einwohner „traumatisiert“ / Kind weiterhin vermisst

Schockzustand auf Mallorca

Palma.Drei Tage nach der Unwetterkatastrophe auf Mallorca stehen die Einwohner im Osten der Urlaubsinsel unter Schock. Mehrere Straßen waren gestern noch unpassierbar, Brücken sind schwer beschädigt, ganze Dörfer, Häuser und Möbel mit braunem Schlamm und schmierigem Wasser überzogen. Die vom plötzlichen Sturzregen am Dienstag verursachten Schäden rund um die Ortschaft Sant Llorenç des Cardassar gehen in mehrstellige Millionenhöhe.

Die vorläufige Zahl der Todesopfer der Katastrophe liegt bei zwölf. Unter den Opfern sind drei Deutsche: ein Journalist aus Niedersachsen sowie ein älteres Ehepaar. Auch zwei Briten und eine Holländerin kamen ums Leben. Viele Anwohner seien „traumatisiert“, fasste das „Mallorca Magazin“ die Stimmung zusammen.

Rettungskräfte suchten weiter unermüdlich nach einem vermissten Kind. Seine Mutter kam Medienangaben zufolge bei den Überflutungen ums Leben. Seine siebenjährige Schwester wurde hingegen von einem Deutschen aus den Fluten gerettet. Der Rucksack des Jungen wurde im Gemeindegebiet von Sant Llorenç des Cardassar gefunden. dpa