Vermischtes

Schulausflug zur Falkensteiner Höhle

Archivartikel

Wer seine Kindheit im Ermstal verbracht hat, für den ist die Falkensteiner Höhle kein Fremdwort. Sie liegt am Fuße der Schwäbischen Alb und bietet somit ein ideales Ausflugsziel für schulische Wandertage.

Vom Parkplatz aus stapfen Schülermassen den steilen Anstieg durch den Wald nach oben. Das Ziel ist ein riesiges Loch in der Wand, das die Ausmaße eines Einfamilienhauses besitzt. Der Höhleneingang wirkt nass, kühl und allgemein wenig einladend. Dank dem Tageslicht sind die ersten Meter gut ausgeleuchtet, anschließend wird es stockdunkel.

Ein ortskundiger Führer erklärt in breitem Schwäbisch „die Höhle isch fei gfährlich“. Früher wurden Bären oder Wölfe aufgezählt, die Neugierige vom Betreten des finsteren Loches abhalten sollten. Inzwischen ist die Wahrheit abschreckend genug: Bei Regen füllen sich Abschnitte der Höhle mit Wasser und versperren den Rückweg ins Freie.

Till Börner ist Volontär – Redakteur in Ausbildung – dieser Zeitung. Er ist in Filderstadt geboren und in Metzingen aufgewachsen.

Zum Thema