Vermischtes

Rassismus Gerade gibt es viel Streit um Denkmäler

Statue eines Seefahrers kommt weg

Archivartikel

San Francisco/Berlin.Wenn du durch eine Stadt läufst, siehst du sie ab und zu: Statuen von bekannten Leuten, die vor langer Zeit gelebt haben. Oft sind es Männer, zum Beispiel auf einem Pferd oder mit einem Säbel in der Hand. Diese Denkmäler sollen an die Menschen erinnern. Doch über einige Statuen wird jetzt in mehreren Ländern gestritten. Im Land USA wird gerade viel über eine Statue von Christoph Kolumbus geredet.

Kolumbus war ein berühmter Seefahrer. Du hast vielleicht im Geschichtsunterricht schon von ihm gehört. Als einer der ersten Menschen aus Europa kam er mit seinem Schiff am Kontinent Amerika an. Das ist mehr als 500 Jahre her. Er wird seitdem von manchen Leuten dafür verehrt. Sie sagen, er war ein großer Entdecker für Europa.

Als Christoph Kolumbus in Amerika ankam, lebten dort aber schon Menschen. Man nennt sie die indigenen Völker Amerikas. Vielen dieser Menschen taten Christoph Kolumbus und andere Europäer damals Gewalt an. Deswegen haben im Land USA jetzt Menschen gegen die Statue protestiert. Nun hat die Stadt San Francisco sie abgebaut. Auch in anderen Städten gab es Proteste gegen Statuen von Christoph Kolumbus.

Sogar in Deutschland gibt es Streit um Denkmäler. Dabei geht es oft um die deutsche Kolonialzeit vor mehr als hundert Jahren. Deutschland beherrschte zu dieser Zeit bestimmte Gebiete auf dem Kontinent Afrika. Man nannte diese Gebiete Kolonien. Die Deutschen behandelten die Menschen dort schlecht. Sehr viele wurden getötet. dpa

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