Vermischtes

Strengere Regeln auch für E-Zigaretten

E-Zigaretten liegen im Trend – und sind auf dem Kongress in Heidelberg ebenfalls ein großes Thema. Mittlerweile greifen etwa zwei Prozent der Erwachsenen und drei Prozent der Jugendlichen in Deutschland regelmäßig zu elektrischen Glimmstängeln. Da auch diese Risiken bergen, spricht sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg für eine strengere Regulierung aus. Konkret empfehlen Wissenschaftler der Stabsstelle Krebsprävention ein Werbeverbot und eine höhere Besteuerung von E-Zigaretten. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katrin Schaller gibt zu bedenken, dass E-Zigaretten zwar „nicht harmlos, aber wahrscheinlich deutlich weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Zigaretten“ seien. Eine Regulierung soll daher das Ziel verfolgen, dass E-Zigaretten für langjährige Raucher attraktiv werden, „zugleich aber möglichst wenige Jugendliche damit anfangen“. Die Experten betonten am Mittwoch, dass es noch keine Daten zu langfristigen Folgen gebe. Tier- und Zellversuche deuteten aber darauf hin, dass E-Zigaretten Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem schädigen. mad

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