Vermischtes

Sturmtief fegt über Deutschlands Norden hinweg

Sturmtief „Zeetje“ hat Einsatzkräfte im Norden Deutschlands am Neujahrsabend auf Trab gehalten und an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns die erste Sturmflut des neuen Jahres ausgelöst. In Wismar zum Beispiel lag der Wasserstand am Vormittag 1,70 bis 1,80 Meter über Normal, wie ein Stadtsprecher sagte. Niedrig gelegene Straßen in der historischen Innenstadt seien überflutet worden. Das Wasser stehe bis zu 20 Zentimeter hoch. Die Fährverbindungen der Weißen Flotte in Warnemünde-Hohe Düne und die Verbindung zwischen Rügen und Hiddensee wurden wegen des Sturmes zeitweise eingestellt. Im Sturm verlor ein Frachter auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven rund 270 Container in der Nordsee. Bei der Bahn in Mecklenburg-Vorpommern sorgte der erste Sturm des Jahres 2019 für Verspätungen und Zugausfälle. Wie ein Bahnsprecher in Berlin gestern erklärte, musste die Zugstrecke Wismar-Bad Kleinen seit vier Uhr wegen Gefahren durch schrägstehende Bäume gesperrt werden. In Mecklenburg-Vorpommern prallten Autos gegen umgestürzte Bäume. Im Westteil des Landes gab es Straßensperrungen. In Hamburg musste die Feuerwehr Bäume von der Straße heben, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. dpa