Vermischtes

Prozess Erzieherin lässt im Fall Greta Erklärung vorlesen

Tatvorwürfe abgestritten

Mönchengladbach.Im Prozess um das getötete Kitakind Greta hat die angeklagte Erzieherin alle Tatvorwürfe bestritten. In einer Verteidiger-Erklärung ließ sie am Donnerstag sämtliche Beschuldigungen zurückweisen.

Der 25-Jährigen wird zur Last gelegt, im April dieses Jahres in ihrer Kita in Viersen am Niederrhein während des Mittagsschlafs den Brustkorb der Dreijährigen so fest zusammengedrückt zu haben, dass das Mädchen später im Krankenhaus starb. Sie ist deshalb vor dem Landgericht Mönchengladbach wegen Mordes angeklagt.

Vor der Verlesung der Erklärung machte die Angeklagte selbst Angaben zu ihrer Person. Sie schilderte ihre Schullaufbahn, ihre Ausbildung zur Erzieherin und ihre beruflichen Stationen. Außerdem gab sie an, mit 15 Jahren von einem Onkel sexuell missbraucht worden zu sein. Außer dem Mord wird der Angeklagten die Misshandlung von Schutzbefohlenen in acht Fällen zur Last gelegt. Sie soll in drei weiteren Kitas Kindern den Brustkorb fest zusammengepresst haben. dpa

Zum Thema