Vermischtes

Urteil Ex-Frau scheitert im Streit um Labrador des Paares

Umgang mit Hund verwehrt

Archivartikel

Stuttgart.Das Oberlandesgericht Stuttgart hat den Streit eines geschiedenen Ex-Paares um eine Labrador-Hündin entschieden. Die Richter sprachen das Tier dem Mann zu und erklärten, dass die Frau keinen Anspruch auf Umgang mit dem Hund habe. Denn aus einem Vertrag mit dem Tierhilfeverein gehe der Mann als alleiniger Eigentümer hervor.

Die Hündin hatte das Paar kurz vor der Hochzeit gekauft. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin sich um das Tier wie ein Kind gekümmert haben will, ändere nichts an den Eigentumsverhältnissen, erklärte die Vorsitzende Richterin. Die Zuweisung eines Tieres nach der Scheidung orientiere sich der Auffassung des Oberlandesgerichts Stuttgart zufolge an der Vorschrift für Haushaltsgegenstände.

Nur bei gemeinsamen Eigentum wäre eine Überlassung an die Ex-Frau vorgesehen. Auch ein gesetzlicher Anspruch auf die Regelung eines Umgangsrechtes mit dem Hund bestehe nicht.