Vermischtes

Geschlechter Manche Männer wollen lieber weiblich sein

Was macht eine Frau aus?

Archivartikel

London.Nach der Geburt werden über Babys verschiedene Sachen notiert. Wie groß sie sind zum Beispiel und wie viel sie wiegen. Außerdem wird ihnen ein Geschlecht zugeteilt.

Einige Menschen merken aber in ihrem Leben, dass sie sich anders fühlen. Sie sind zum Beispiel eigentlich eine Frau und kein Mann. Obwohl sie vielleicht einen Jungennamen und einen Penis haben. Das wollen sie oft ändern. Sie wollen offen als Frau leben. Man nennt sie auch Trans-Frauen. Das ist zum Beispiel bei Lucy aus der Sendung „Germany’s next Topmodel“ so.

Momentan gibt es einen Streit über Trans-Frauen. Frauen werden in unserer Gesellschaft oft ungerechter behandelt als Männer. Gegen diese Ungerechtigkeiten kämpfen Menschen. Das nennt man Feminismus.

Manche Leute finden aber: Trans-Frauen sind keine richtigen Frauen. Sie hätten nicht die gleichen Probleme wie Frauen und können nicht Teil des Feminismus sein.

Auch die Autorin J.K. Rowling hat sich zu dem Thema geäußert. Sie hat die Harry-Potter-Bücher geschrieben. Sie findet es wichtig, zwischen Frauen und Trans-Frauen zu unterscheiden. Sie hat Sorge, dass die Probleme von Frauen sonst nicht genug beachtet werden. Das sehen Trans-Frauen und viele andere anders. Trans-Frauen wollen einfach nur als Frauen anerkannt werden, sagt eine Fachfrau. Denn auch sie erleben Ungerechtigkeit. Dagegen sollte sich der Feminismus auch einsetzen. dpa

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