Vermischtes

Corona Erwachsene werden häufiger krank

Was wissen Forscher zu Kindern?

Archivartikel

Berlin.Bei kleinen Kindern läuft oft die Nase. Sie sind immer wieder verschnupft und haben Fieber. Schulkinder sind schon seltener erkältet, und Erwachsene noch seltener. Viele Wissenschaftler fragen sich gerade, ob das beim neuen Coronavirus ähnlich ist? Also ob es da Unterschiede gibt zwischen Jungen und Alten. Ein bisschen was haben sie schon herausgefunden.

Kinder und Erwachsene fühlen sich nicht gleich krank durch Corona. Viele Kinder merken gar nicht, dass sie das Coronavirus abbekommen haben. Sie fühlen sich weiter gesund. Oder die Krankheit verläuft nicht so schlimm. Erwachsene merken eine Corona-Infektion auch nicht immer, aber häufiger als Kinder. Sie berichten dann zum Beispiel davon, dass sie nichts mehr schmecken und riechen. Viele haben auch Husten und fühlen sich schwach.

Wahrscheinlich stecken sich Kinder allerdings nicht genauso schnell mit dem Virus an wie Erwachsene. Forscher im Land China haben das untersucht. Sie meinen, Kinder steckten sich seltener mit dem Virus an. Erwachsene seien dreimal so häufig betroffen. Aber sicher ist das noch nicht. Denn in einer anderen Untersuchung kam heraus: Diese Gefahr sei für Kinder und Erwachsene etwa gleich groß.

Es könnte aber sein, dass kranke Kinder ähnlich viel Coronaviren ausatmen und aushusten wie Erwachsene. Dann würden sie andere Leute wohl genauso anstecken können. Auch dazu gibt es eine Untersuchung: Forscher aus Deutschland haben sich angeschaut, wie viele Viren die Corona-Infizierten im Hals haben. Und das war bei Kindern und Erwachsenen ziemlich gleich viel. Weiterhin gilt also: Auch Kinder sollten vorsichtig sein, also möglichst viel Abstand halten. Ein Wissenschaftler schlägt vor, der Unterricht könnte ab und zu draußen stattfinden statt im Klassenzimmer. Denn draußen ist das Risiko, sich anzustecken, nicht so groß. dpa

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