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Welthungerhilfe: Klimawandel gefährdet Ernährungssicherheit

Archivartikel

Die Welthungerhilfe warnt anlässlich des Welternährungstags am Mittwoch vor Gefahren für die Ernährungssicherheit durch den Klimawandel. „Die Bekämpfung von Hunger und Unterernährung in einem sich wandelnden Klima erfordert groß angelegte Maßnahmen, um klimawandelbedingte Ungerechtigkeiten zu beseitigen und Umweltveränderungen zu minimieren, die katastrophal für die Menschheit sein könnten“, heißt es in dem am Dienstag vorgestellten Welthungerindex 2019 der Organisation. Nötig seien eine bessere Vorbereitung auf Katastrophen und eine gerechte Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen. Der Klimawandel müsse abgeschwächt werden, ohne die Ernährungssicherheit zu gefährden.

Südasien und afrikanische Staaten südlich der Sahara sind die Regionen, die mit 29,3 beziehungsweise 28,4 im Jahr 2019 die höchsten Indexwerte aufweisen und somit in die Kategorie „ernst“ fallen. Nach den vorliegenden Daten ist als einziges die Zentralafrikanische Republik von gravierendem Hunger betroffen, während in vier weiteren Ländern – Tschad, Madagaskar, Jemen und Sambia – eine sehr ernste Hungersituation herrscht. Unter den 117 berücksichtigten Ländern weisen 43 ernste Hungerwerte auf. 

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