Vermischtes

Sicherheit Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben positive Nebeneffekte

Weniger Verkehrsunfälle

Archivartikel

Berlin.Homeoffice und Kontaktverbote haben dazu geführt, dass Menschen ihr Zuhause in den vergangenen Wochen weniger verlassen haben. Das hat sich auch im Straßenverkehr niedergeschlagen: Während der Einschränkungen in der Corona-Pandemie sind auf Deutschlands Straßen weniger Unfälle passiert, wie aus Zahlen von Autoversicherern, Luftrettern und Polizei hervorgeht.

Die Kfz-Versicherungen erfassten seit den verhängten Maßnahmen weniger Schadensmeldungen nach Unfällen. Bei der R+V-Versicherungsgruppe ging die Zahl der Kfz-Schäden nach eigenen Angaben im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozent zurück. Die Huk-Coburg-Versicherung teilte mit, wegen der Ausgangsbeschränkungen und des dadurch zurückgehenden Verkehrs aktuell deutlich weniger Schadenfälle in der Kfz-Versicherung zu registrieren. Der DEVK-Versicherung wurden ebenfalls von Mitte März bis Ende April weniger Schäden gemeldet, wie eine Sprecherin mitteilte. Seit den jüngsten Lockerungen habe die Zahl der Unfälle wieder leicht zugenommen.

Die ADAC-Luftretter waren von Januar bis Anfang Mai rund 1300 Mal bei Verkehrsunfällen im Einsatz, wie ein Sprecher sagte. Das seien rund 200 Einsätze weniger gewesen als im gleichen Zeitraum im Vorjahr – ein Rückgang von fast 15 Prozent.

Insgesamt war auf den Straßen in der Zeit von Mitte März bis Ende April weniger los, wie Daten vom ADAC zeigen. Auch Polizeiangaben zeigen, dass der Verkehr abnahm. Während der strengen Corona-Beschränkungen waren die Straßen in Bayern deutlich leerer als sonst. Es gab weniger Unfälle, so das Verkehrsministerium. Auch in Hessen ließ der private Verkehr auf den Autobahnen deutlich nach, teilte das Landeskriminalamt mit. dpa

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