Vermischtes

Katastrophe EU-Ratspräsident Michel bietet mehr Unterstützung bei verheerenden Buschbränden an / Warnung vor Plünderern

„Wir stehen an der Seite aller Australier“

Archivartikel

Brüssel.Im Kampf gegen die Buschbrände hat EU-Ratspräsident Charles Michel Australien mehr Unterstützung angeboten. „Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind bereit, mehr zu tun“, schrieb Michel am Dienstag auf Twitter. „Wir stehen an der Seite aller Australier, die von dieser Katastrophe beispiellosen Ausmaßes betroffen sind.“

Während der Kampf gegen die Flammen weitergeht, warnen die Behörden vor Kriminellen. Im Bundesstaat New South Wales wurden drei Menschen wegen des Verdachts von Plünderungen angeklagt. In den Feuergebieten sollen Streifen etwaigen Dieben das Handwerk legen. „Es ist schwer zu verstehen, dass es Leute gibt, die versuchen, auf Kosten von Gemeinden, die ohnehin schon so viel verloren haben, zu profitieren und sich zu bereichern“, sagte Einsatzleiter Gary Worboys.

Ein wenig Regen und kühlere Temperaturen machen die Arbeit der Feuerwehrleute bei den Bränden momentan zwar etwas leichter. Aber auch diese Woche soll es 40 Grad und heißer werden. Seit Beginn der großen Brände im Oktober sind in Australien 25 Menschen ums Leben gekommen. Eine Fläche ungefähr so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen brannte nieder. Hunderte Millionen Tieren sind nach vorsichtigen Schätzungen von Wissenschaftlern allein im Bundesstaat New South Wales getötet worden. Es wird befürchtet, dass die Feuer noch Monate dauern. An der Grenze von New South Wales und Victoria bewegten sich zwei Brände aufeinander zu, so dass ein Riesenfeuer entstehen könnte. dpa

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